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Ladezeit verbessern: die vier Hebel, die wirklich zählen
Ladezeit ist kein Sammelbegriff, sondern vier messbare Teile: wie schnell dein Server antwortet, wie groß deine Bilder sind, ob Komprimierung an ist und was der Browser wiederholen kann. Für jeden Teil gibt es einen eigenen Hebel.
Das Gute: Die meisten Websites holen 80 Prozent des Gewinns aus zwei davon — Server-Caching und moderne Bildformate. Beides ist an einem Nachmittag erledigt, ohne Programmierkenntnisse.
TTFB: die Zeit, bevor überhaupt etwas passiert
TTFB steht für Time to First Byte: die Zeit zwischen dem Aufruf deiner Adresse und dem ersten Zeichen der Antwort. Alles Weitere — Bilder, Schriften, Skripte — wartet auf diesen Moment. Der Zielwert liegt unter 800 Millisekunden, ideal unter 400.
Langsame TTFB-Werte kommen fast immer von einem Server, der jede Anfrage neu berechnet. Die Lösung heißt Caching: Die fertig gerenderte Seite wird gespeichert und bei der nächsten Anfrage direkt ausgeliefert. Bei WordPress macht das ein Caching-Plugin, bei einfachen Seiten ein Schalter im Hoster-Panel.
- Caching aktivieren — der größte Einzelhebel
- PHP-Version auf 8.x aktualisieren (doppelt so schnell wie 7.x)
- Cloudflare free vor die Seite schalten: die weltweit nächste Kopie antwortet dann
WebP statt JPG: gleiche Bilder, ein Bruchteil der Größe
Bilder sind meist der größte Teil einer Website. Das moderne Format WebP komprimiert dieselben Pixel um 30 bis 80 Prozent stärker als JPG — ohne sichtbaren Unterschied. Alle aktuellen Browser beherrschen es.
Einzelne Bilder konvertierst du kostenlos im Browser mit squoosh.app. Viele Bilder gleichzeitig geht mit dem Kommandozeilen-Tool cwebp oder — bei WordPress — mit einem Plugin wie Imagify, das automatisch konvertiert und die Referenzen umschreibt.
Caching und Bildbreiten: die Überbleibsel
Cache-Header sorgen dafür, dass wiederkehrende Besucher Bilder und Skripte nicht erneut herunterladen. Ein Jahr Gültigkeit für statische Dateien ist Standard — dein Hoster oder ein Eintrag in der Server-Konfiguration setzt das.
Bildbreiten im HTML verhindern Layout-Sprünge: Wenn jedes Bild width und height im Tag trägt, reserviert der Browser den Platz vor dem Laden. Fehlende Angaben sind eine der häufigsten Ursachen für schlechte Core Web Vitals — und ein Check, den die Werkstatt für dich auswertet.
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