SEO verständlich erklärt —
Check für Check.

Was ist ein Title-Tag? Warum zählt die Server-Antwortzeit? Was hat ChatGPT mit deiner Website zu tun? Hier erklärt die Werkstatt jeden ihrer 31 Checks in Klartext: was es ist, warum Google es bewertet und wie du es Schritt für Schritt selbst behebst — mit Code-Beispielen zum Kopieren.

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Der Werkstatt-Check wendet genau diese Regeln auf deine Website an — mit Score, priorisierter To-Do-Liste und Strategie auf Basis echter Suchdaten.

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Titel & Meta-Angaben

Der Titel

Der Titel (HTML-Element <title>) ist die Überschrift, die Google in den Suchergebnissen als blauklickbaren Link zeigt. Er steht im <head> der Seite und ist nicht sichtbar im Seiteninhalt, aber das erste, was ein Besucher von dir sieht — noch bevor er auf deine Seite klickt.

Warum Google das bewertet

Der Titel ist der stärkste einzelne Onpage-Faktor: Google liest ihn, um zu verstehen, wovon die Seite handelt, und misst, wie oft Suchende auf ihn klicken. Ohne Titel wählt Google selbst einen Text — oft den ersten Absatz oder schlimmstenfalls die URL. Beides verliert dir Klicks, die du sonst bekommen hättest.

So behebst du es

1) Öffne die Datei, in der der <head> deiner Seite steht (bei WordPress: das Theme, besser ein SEO-Plugin wie Yoast). 2) Füge direkt nach dem öffnenden <head> den Titel ein. 3) Formel: Wichtigstes Keyword + konkreter Nutzen + Markenname, insgesamt 30 bis 60 Zeichen. 4) Lade die Seite neu und prüfe mit rechter Maustaste → Seitenquelltext anzeigen.

<head>
  <title>Trainingszeiten | TC Grünweiß Lübeck</title>
</head>

Google zeigt im Suchergebnis maximal etwa 580 Pixel Breite an — das sind je nach Schriftzeichen 50 bis 65 Zeichen. Ein k

Google zeigt im Suchergebnis maximal etwa 580 Pixel Breite an — das sind je nach Schriftzeichen 50 bis 65 Zeichen. Ein kürzerer Titel verschwendet diese Fläche, ein längerer wird mit „…“ abgeschnitten.

Warum Google das bewertet

Ein abgeschnittener Titel verliert genau das Ende, wo meist der Markenname oder das Angebot steht. Ein zu kurzer Titel (unter 30 Zeichen) nutzt die wichtigste Werbefläche im Internet nicht aus und kann zu dünn wirken. Beides kostet Klicks — und Klicks sind ein Ranking-Signal.

So behebst du es

1) Zähle die Zeichen des aktuellen Titels. 2) Bei zu kurz: Erweitere um das wichtigste Keyword oder einen konkreten Nutzen („… — kostenlos & ohne Anmeldung“). 3) Bei zu lang: Kürze Füllwörter, stelle das Wichtigste nach vorn, Titel in 2 bis 3 Begriffen gliedern. 4) Prüfe das Ergebnis mit einem SERP-Snippet-Vorschau-Tool.

<!-- zu lang (73 Zeichen): -->
<title>Der TC Grünweiß Lübeck e. V. - Der beste Tennisverein in ganz Lübeck und Umgebung seit 1924</title>

<!-- optimal (48 Zeichen): -->
<title>Tennis in Lübeck | TC Grünweiß — Jetzt testen</title>

Die Meta-Description ist ein 140- bis 155-Zeichen-Text im <head>, den Google unter dem blauen Link in der Suche anzeigt.

Die Meta-Description ist ein 140- bis 155-Zeichen-Text im <head>, den Google unter dem blauen Link in der Suche anzeigt. Sie ist kein Ranking-Faktor, aber dein Werbetext: Hier entscheidet der Suchende, ob er klickt.

Warum Google das bewertet

Ohne Description baut Google den Snippet selbst zusammen — meist aus zufälligen Seitenfragmenten, oft unpassend und ohne Aufforderung zu klicken. Tests zeigen konstant: Seiten mit einer passenden, aktiven Description haben deutlich höhere Klickraten als Seiten ohne. Mehr Klicks bei gleicher Position = mehr Besucher.

So behebst du es

1) Formuliere 1 bis 2 Sätze: Was bietet die Seite, für wen, was ist der nächste Schritt? 2) Halte dich bei 140 bis 155 Zeichen, damit nichts abgeschnitten wird. 3) Setze das Meta-Tag in den <head>. 4) Nutze das Hauptkeyword einmal — Google färbt es im Snippet fett, das zieht Blicke an.

<meta name="description" content="Alle Trainingszeiten, Platzbuchung und Vereinsleben des TC Grünweiß Lübeck. Mache deinen Probetraining-Termin — kostenlos für Neue.">

Die Description ist vorhanden, aber außerhalb des idealen Fensters von etwa 70 bis 160 Zeichen. Zu kurze Descriptions ve

Die Description ist vorhanden, aber außerhalb des idealen Fensters von etwa 70 bis 160 Zeichen. Zu kurze Descriptions verschwenden Platz, zu lange werden abgeschnitten.

Warum Google das bewertet

Google übernimmt eine passende Description fast immer 1:1 in den Such-Snippet. Bei zu langen Texten schneidet Google selbst Willkürlich ab — oft mitten im Satz. Die Zeile unter deinem Link wirkt dann unfertig, und unfertige Links werden seltener angeklickt.

So behebst du es

1) Öffne die Datei mit dem Meta-Tag. 2) Zu kurz: Ergänze einen konkreten Nutzen oder Aufforderung („Jetzt Probetraining buchen“). 3) Zu lang: Kürze auf den Kern — 1 bis 2 Sätze ohne Werbesprache. 4) Kontrolle: Zeichen zählen oder Snippet-Vorschau-Tool nutzen.

Der Canonical-Link

Der Canonical-Link (<link rel="canonical">) sagt Google: „Das ist die offizielle Adresse dieser Seite“. Er verhindert, dass Google dieselbe Seite unter mehreren Adressen (mit und ohne www, mit und ohne Schrägstrich, mit Parametern) als mehrere verschiedene Seiten behandelt.

Warum Google das bewertet

Ohne Canonical kann Google deine Seite mehrfach indexieren und die „Linkkraft“ auf 3 bis 4 Kopien verteilen — jede einzelne Kopie rangiert dann schwächer, als es die Seite als Ganzes könnte. Das ist ein klassischer, unsichtbarer Bremsklotz, den man nur im Quellcode sieht.

So behebst du es

1) Bestimme die eine offizielle URL der Seite (immer https, immer ohne Duplikate). 2) Füge das Canonical-Tag in den <head> ein, exakt auf diese URL zeigend. 3) Auf jeder Unterseite zeigt das Canonical auf die jeweilige eigene Adresse — nicht alle auf die Startseite!

<link rel="canonical" href="https://www.deine-website.de/trainingszeiten/">

Seitenstruktur

Die H1-Überschrift

Die H1-Überschrift (<h1>) ist die Hauptüberschrift einer Seite — das, was ein Besucher als erstes als Überschrift liest und was Google als Themen-Ankerness behandelt. Eine Seite sollte genau eine H1 haben.

Warum Google das bewertet

Google nutzt die H1 (neben dem Titel) als stärkstes Onpage-Signal für das Thema der Seite. Seiten ohne H1 wirken auf Google strukturlos und auf Besucher unorientiert — keine klare Aussage, worum es geht. Das kostet Ranking und Vertrauen gleichzeitig.

So behebst du es

1) Prüfe, was der Seiteninhalt in einem Satz sagt. 2) Baue genau eine <h1> am Anfang des Inhalts ein: 3 bis 8 Wörter, das Thema benennend, gern mit dem Ort (bei lokalem Angebot). 3) Keine zweite H1 auf derselben Seite — dafür gibt es H2. 4) H1 darf ruhig anders klingen als der Titel: Der Titel klickt, die H1 hält.

<h1>Trainingszeiten &amp; Platzbuchung</h1>
<h2>Trainingszeiten für Kinder und Erwachsene</h2>

Die Seite hat mehr als eine H1-Überschrift. Vor HTML5 war das ein Fehler; auch heute ist genau eine H1 pro Seite die kla

Die Seite hat mehr als eine H1-Überschrift. Vor HTML5 war das ein Fehler; auch heute ist genau eine H1 pro Seite die klare, von Google bevorzugte Konvention — die H1 benennt das Thema, alle weiteren Überschriften gliedern mit H2/H3.

Warum Google das bewertet

Mehrere H1 sagen Google: Es gibt mehrere gleichwertige Themen auf dieser Seite. Das verwässert das thematische Signal — Google muss raten, wofür die Seite stehen soll. Ratende Systeme rangieren schlechter als klare.

So behebst du es

1) Liste alle H1 auf der Seite auf (Quelltext: nach „<h1“ suchen). 2) Behalte die eine, die das Seitenthema am klarsten benennt. 3) Stufe alle anderen auf <h2> ab — optisch gleiches Erscheinungsbild erreichst du per CSS, semantisch sind sie dann korrekt eingeordnet.

H2-Überschriften sind die Gliederung einer Seite: Kapitelüberschriften, die den Inhalt in verdauliche Blöcke teilen. Ein

H2-Überschriften sind die Gliederung einer Seite: Kapitelüberschriften, die den Inhalt in verdauliche Blöcke teilen. Eine Seite ohne H2 ist ein endloser Textblock ohne Struktur.

Warum Google das bewertet

Google bewertet Seiten teilweise über die Überschriftenstruktur: H2-Zeilen sind theme-bezogene Signale und Sprungmarken für Featured Snippets. Besucher scannen zuerst die H2 — ohne sie springen 70 Prozent wieder ab, weil der Inhalt unlesbar wirkt.

So behebst du es

1) Unterteile den Seiteninhalt in 3 bis 7 logische Blöcke. 2) Jeder Block bekommt eine <h2>, die die Frage des Besuchers enthält („Trainingszeiten“, „Mitgliedsbeitrag“, „Anfahrt“). 3) Unter-Hierarchien mit <h3>. 4) Faustregel: Nie mehr als 300 Wörter ohne Überschrift.

Die Seite hat sehr wenig Text

Die Seite hat sehr wenig Text (unter etwa 150 Wörtern). Google nennt das „Thin Content“: Seiten mit zu wenig Substanz, die eine Suchanfrage nicht wirklich beantworten.

Warum Google das bewertet

Google kann einer 40-Wörter-Seite schwer ein Thema zuordnen und hält sie für weniger hilfreich als konkurrierende Seiten mit Substanz. Thin Content ist einer der häufigsten Gründe, warum Seiten zwar indexiert sind, aber für keine Suchanfrage erscheinen.

So behebst du es

1) Ergänze 2 bis 3 kurze Abschnitte: Für wen ist das? Was gibt es konkret? Häufige Fragen mit kurzen Antworten. 2) Nutze echte Begriffe aus deiner Branche — die Wörter, nach denen Leute suchen. 3) Kein Blabla füllen: 300 ehrliche Wörter schlagen 1000 gefüllte. 4) Ein FAQ-Block mit Schema-Markup ist der schnellste Weg zu sichtbarer Substanz.

Der Alt-Text

Der Alt-Text (alt-Attribut) beschreibt in wenigen Worten, was auf einem Bild zu sehen ist. Er ist unsichtbar für normale Besucher, aber lesbar für Google, Screenreader (blinde Nutzer) und Browser mit Ladefehlern.

Warum Google das bewertet

Google Bilder-Suche ist eine eigene Suchmaschine mit echtem Traffic — ohne Alt-Text findet sie deine Bilder nicht. Außerdem ist der Alt-Text Pflicht für Barrierefreiheit (WCAG) und ein positives Ranking-Signal für die ganze Seite. Fehlende Alt-Texte sind einer der häufigsten und einfachsten Fixe überhaupt.

So behebst du es

1) Gehe alle Bilder durch: Beschreibe in 3 bis 10 Worten, was zu sehen ist („Kindertraining auf Platz 1“, nicht „bild1.jpg“). 2) Deko-Bilder (Hintergrundgrafiken) bekommen alt="" — das ist korrekt und gewollt. 3) Setze das Attribut in den img-Tag. 4) Auch Dateinamen zählen: „trainingsplatz-luebeck.jpg“ schlägt „IMG_0815.jpg“.

<img src="kindertraining.jpg" alt="Kindertraining auf Platz 1 des TC Grünweiß" loading="lazy">

Interne Links sind Verlinkungen von einer deiner Seiten auf eine andere. Sie bilden das Netzwerk, mit dem Google deine W

Interne Links sind Verlinkungen von einer deiner Seiten auf eine andere. Sie bilden das Netzwerk, mit dem Google deine Website durchwandert — und verteilen die Stärke der Startseite auf die Unterseiten.

Warum Google das bewertet

Ohne interne Links findet Google Unterseiten nur über die Sitemap, aber sie bekommen kaum „Linkkraft“ und bleiben schwach sichtbar. Für Besucher sind interne Links Wegweiser: Wer nicht weiterklickt, verlässt die Seite. Beides verliert dir Sichtbarkeit und Verweildauer.

So behebst du es

1) Wähle auf jeder Seite 3 bis 5 passende Unterseiten. 2) Verlinke im Fließtext mit sprechendem Linktext („Zur Platzbuchung“, nicht „hier klicken“). 3) Wichtigste Seiten stehen auf der Startseite. 4) Prüfe nach 2 Wochen in der Search Console, ob die verlinkten Seiten gefunden wurden.

Mehr dazu auf unserer Seite zur <a href="/platzbuchung/">Platzbuchung</a>.

Teilen & Vorschauen

Open-Graph-Tags

Open-Graph-Tags (og:title, og:description) steuern, wie ein Link aussieht, wenn jemand ihn in WhatsApp, Facebook, LinkedIn oder Telegram teilt: Titel, Beschreibung und Bild der Vorschau-Karte.

Warum Google das bewertet

Links werden heute meist über Messenger geteilt, nicht über Google. Ohne OG-Tags bauen WhatsApp & Co improvisierte Vorschauen: falsches Bild, abgeschnittener Text, kein Wiedererkennungswert. Eine gepflegte Vorschau-Karte erhöht die Klickrate geteilter Links deutlich — kostenlos.

So behebst du es

1) Setze og:title, og:description und og:type im <head> (Inhalte wie Titel/Description, ggf. kürzer). 2) Ergänze og:image mit deiner Domain-URL (https, mindestens 1200×630 px). 3) Teste mit dem Facebook Sharing Debugger oder dem WhatsApp-Vorschau-Feld.

<meta property="og:title" content="Tennis in Lübeck | TC Grünweiß">
<meta property="og:description" content="Trainingszeiten, Platzbuchung und Vereinsleben.">
<meta property="og:image" content="https://deine-website.de/vorschau.jpg">

Das og:image ist das Vorschaubild, das angezeigt wird, wenn dein Link geteilt wird

Das og:image ist das Vorschaubild, das angezeigt wird, wenn dein Link geteilt wird (WhatsApp, LinkedIn, Facebook, X). Es ist die Visitenkarte deines Links: 1200×630 Pixel, https, direkt erreichbar.

Warum Google das bewertet

Links mit Bild bekommen in Messengern und sozialen Netzwerken deutlich mehr Klicks als Text-Links. Ohne og:image zeigen manche Plattformen gar kein Bild, andere ein zufälliges — beides verschwendet die stärkste Werbefläche eines geteilten Links.

So behebst du es

1) Erstelle ein Bild 1200×630 px: Logo oder Aussagekraft + kurzer Schriftzug, gut lesbar auch klein. 2) Lade es auf deine Website (https!). 3) Setze <meta property="og:image" content="URL"> in den <head>. 4) Teste den Link einmal selbst teilen (an dich selbst) und schau auf die Vorschau.

Das twitter:card-Tag steuert die Vorschau, wenn dein Link auf X

Das twitter:card-Tag steuert die Vorschau, wenn dein Link auf X (Twitter) geteilt wird. „summary_large_image“ zeigt ein großes Bild, „summary“ eine kompakte Karte.

Warum Google das bewertet

Nur relevant, wenn Links auf X geteilt werden — ein Tag Aufwand für einen sichtbaren Effekt dort. Ohne das Tag nutzt X die OG-Tags als Fallback, mit etwas unsauberer Darstellung.

So behebst du es

Ein einzelnes Tag im <head> reicht: <meta name="twitter:card" content="summary_large_image">. Es erbt Titel, Beschreibung und Bild aus den OG-Tags — mehr ist nicht nötig.

Technik & Indexierung

HTTPS verschlüsselt die Verbindung zwischen Besucher und Server

HTTPS verschlüsselt die Verbindung zwischen Besucher und Server (das Schloss-Symbol im Browser). Das Zertifikat bekommst du kostenlos bei Let's Encrypt oder deinem Hoster.

Warum Google das bewertet

HTTPS ist ein offizielles Google-Ranking-Signal seit 2014. Alle großen Browser markieren http-Seiten aktiv als „Nicht sicher“ — das schreckt Besucher ab, bevor deine Seite überhaupt geladen ist. Moderne Features (PWA, Geolocation) funktionieren nur mit https.

So behebst du es

1) Bei deinem Hoster: SSL/Let's Encrypt aktivieren (meist ein Klick, kostenlos). 2) Danach eine Weiterleitung einrichten: ALLE http-Aufrufe landen auf https (Statuscode 301). 3) In der Search Console beide Versionen (mit/ohne www) bestätigen und die https-Version als bevorzugt setzen. 4) Alle internen Links auf https umstellen.

Die robots.txt ist eine kleine Textdatei im Hauptverzeichnis deiner Website. Sie sagt Crawlern

Die robots.txt ist eine kleine Textdatei im Hauptverzeichnis deiner Website. Sie sagt Crawlern (Google, Bing, KI-Systeme), welche Bereiche sie durchsuchen dürfen — und verweist auf deine Sitemap.

Warum Google das bewertet

Ohne robots.txt fehlen Google zwei Dinge: die saubere Wegweisung (was ist öffentlich, was nicht) und der Sitemap-Verweis, über den Google alle Unterseiten auf einen Blick entdeckt. Vor allem aber: KI-Systeme (ChatGPT, Perplexity) prüfen die robots.txt — wer sie nicht hat, kann KI-Sichtbarkeit nicht steuern.

So behebst du es

1) Erstelle eine Textdatei namens robots.txt. 2) Minimal-Inhalt: User-agent: * / Allow: / — plus die Zeile Sitemap: https://deine-website.de/sitemap.xml. 3) Lade sie ins Hauptverzeichnis (Webroot) hoch. 4) Teste: deine-website.de/robots.txt im Browser aufrufen.

User-agent: *
Allow: /

Sitemap: https://deine-website.de/sitemap.xml

Die Zeile „Sitemap: …“ in der robots.txt verweist auf deine sitemap.xml — die Inhaltsangabe deiner Website als Maschinen

Die Zeile „Sitemap: …“ in der robots.txt verweist auf deine sitemap.xml — die Inhaltsangabe deiner Website als Maschinenliste.

Warum Google das bewertet

Der Verweis ist der kürzeste Weg für Google, ALLE deine Unterseiten zu finden — ohne ihn muss Google sie über Links entdecken, was bei kleinen Seiten Wochen dauern kann. Die Search Console zeigt dir dann auch, welche Seiten bereits indexiert sind.

So behebst du es

1) Prüfe, ob du eine sitemap.xml hast (deine-website.de/sitemap.xml aufrufen). 2) Fehlt sie: Erzeuge eine (kostenlos mit xml-sitemaps.com oder per Plugin). 3) Ergänze in der robots.txt die Zeile Sitemap: https://… 4) Reiche die Sitemap zusätzlich in der Search Console ein.

Die sitemap.xml ist das Inhaltsverzeichnis deiner Website für Suchmaschinen: eine XML-Liste aller wichtigen URLs mit let

Die sitemap.xml ist das Inhaltsverzeichnis deiner Website für Suchmaschinen: eine XML-Liste aller wichtigen URLs mit letztem Änderungsdatum. Sie liegt im Hauptverzeichnis.

Warum Google das bewertet

Mit Sitemap findet Google deine Unterseiten in Tagen statt Wochen, besonders neue oder schlecht verlinkte Seiten. Sie ist auch dein Werkzeug, um Google mitzuteilen: „Diese Seiten sind wichtig, bitte indexieren.“ Ohne Sitemap ist SEO Blindflug in der eigenen Struktur.

So behebst du es

1) Kleine Seite (unter 20 Unterseiten): Liste die URLs von Hand in eine XML-Datei oder nutze xml-sitemaps.com (kostenlos). 2) Größere Seite oder WordPress: Plugin wie Yoast erzeugt sie automatisch. 3) Lade die sitemap.xml ins Hauptverzeichnis. 4) Verweise in der robots.txt darauf und reiche sie in der Search Console ein.

<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<urlset xmlns="http://www.sitemaps.org/schemas/sitemap/0.9">
  <url><loc>https://deine-website.de/</loc></url>
  <url><loc>https://deine-website.de/trainingszeiten/</loc></url>
</urlset>

Der HTTP-Statuscode ist die erste Antwort des Servers. 200 heißt „Alles gut“, 301 ist eine Weiterleitung, 404 „Seite nic

Der HTTP-Statuscode ist die erste Antwort des Servers. 200 heißt „Alles gut“, 301 ist eine Weiterleitung, 404 „Seite nicht gefunden“, 5xx „Server-Fehler“. Alles ab 400 bedeutet: Diese Seite ist für Google und Besucher weg.

Warum Google das bewertet

Eine Seite mit Fehler-Code fliegt aus dem Google-Index — jede Rankings-Arbeit auf dieser Seite ist verloren. Fehlerhafte interne Links (404) verbrauchen zusätzlich crawl-budget und frustrieren Besucher. Fehlercodes sind die dringendsten Befunde überhaupt.

So behebst du es

1) Öffne die Seite: Zeigt sie einen Fehler oder eine Umleitung auf eine Fehlerseite? 2) Ursache finden: Bei WordPress meist ein Plugin oder ein Timeout, bei statischen Seiten eine gelöschte Datei. 3) Wenn die Seite bewusst weg ist: 301-Weiterleitung auf die beste Ersatzseite einrichten — so bleibt die Linkkraft erhalten.

Das Meta-Tag <meta name="robots" content="noindex"> verbietet Google explizit, die Seite in die Suche aufzunehmen. Es is

Das Meta-Tag <meta name="robots" content="noindex"> verbietet Google explizit, die Seite in die Suche aufzunehmen. Es ist der Notausschalter — meist versehentlich gesetzt (Kopie einer anderen Seite, CMS-Checkbox übersehen).

Warum Google das bewertet

Noindex ist der einzige Onpage-Fehler, der Rankings nicht bremst, sondern komplett auslöscht. Die Seite kann perfekt sein — Google darf sie nicht zeigen. Ein versehentliches noindex auf der Startseite ist der schlimmste Einzelfehler, den eine Website haben kann.

So behebst du es

1) Öffne den <head> der Seite (oder die CMS-Einstellungen: „Sichtbarkeit in Suchmaschinen“). 2) Entferne das noindex-Meta-Tag bzw. setze auf „index, follow“. 3) Reiche die Seite in der Search Console per URL-Prüfung zur Indexierung ein. 4) Prüfe nach einer Woche: site:deine-website.de in Google.

<!-- falsch: -->
<meta name="robots" content="noindex, nofollow">

<!-- richtig: -->
<meta name="robots" content="index, follow">

Das Favicon ist das kleine Symbol im Browser-Tab und in den Lesezeichen. In den mobilen Google-Ergebnissen zeigt Google

Das Favicon ist das kleine Symbol im Browser-Tab und in den Lesezeichen. In den mobilen Google-Ergebnissen zeigt Google es neben jedem Eintrag — ohne Favicon erscheint ein grauer Platzhalter.

Warum Google das bewertet

In den mobilen Suchergebnissen ist das Favicon ein Sichtbarkeits- und Vertrauens-Faktor: Einträge mit klar erkennbarem Logo bekommen mehr Aufmerksamkeit zwischen konkurrierenden Ergebnissen. Google verlangt dafür ein sauber eingebundenes Icon (32×32 px, plus Apple-Touch-Icon 180×180).

So behebst du es

1) Erstelle ein quadratisches Logo-Bild (mindestens 48×48 px, ideal 512×512). 2) Benenne es favicon.ico oder favicon.png und lege es ins Hauptverzeichnis. 3) Verweise im <head> darauf, plus das Apple-Touch-Icon. 4) Für Google-Anzeige zusätzlich eine 8×8 bis 48×48-px-Version im mehrfachen Format bereitstellen.

<link rel="icon" href="/favicon.ico" sizes="32x32">
<link rel="apple-touch-icon" href="/apple-touch-icon.png">

KI-Sichtbarkeit

Strukturierte Daten

Strukturierte Daten (JSON-LD) sind eine maschinenlesbare Beschreibung deiner Seite: Wer bin ich (Organization/LocalBusiness), was biete ich an, wann bin ich offen, welche Fragen beantworte ich (FAQPage). Sie liegen als JSON-Block im Quelltext.

Warum Google das bewertet

Mit Schema-Markup wird deine Seite in der Suche reicher: Sterne, Öffnungszeiten, FAQ-Aufklapper, Brotkrumen — Elemente, die aus einem normalen blauen Link eine auffällige Karte machen. KI-Systeme (ChatGPT, Perplexity) nutzen strukturierte Daten außerdem als Vertrauensquelle: Wer sie hat, wird in KI-Antworten häufiger und korrekter zitiert.

So behebst du es

1) Entscheide, was du anbietest: Für Vereine/Betriebe ist LocalBusiness/Organization der Grundbaustein (Name, Adresse, Öffnungszeiten). 2) Erstelle den JSON-LD-Block (mit dem kostenlosen Schema-Generator von Merkle). 3) Füge ihn in den <head> oder ans Ende des <body> ein. 4) Teste mit dem Google Rich Results Test — grün = fertig.

<script type="application/ld+json">
{
  "@context": "https://schema.org",
  "@type": "LocalBusiness",
  "name": "TC Grünweiß Lübeck",
  "address": {"@type": "PostalAddress", "streetAddress": "Musterweg 1", "addressLocality": "Lübeck", "postalCode": "23552"},
  "openingHours": "Mo-Fr 09:00-18:00"
}
</script>

In der robots.txt sind KI-Crawler ausgesperrt

In der robots.txt sind KI-Crawler ausgesperrt (GPTBot, ClaudeBot, PerplexityBot …). Diese Bots lesen das Web, um die Antworten von ChatGPT, Perplexity & Co mit aktuellen Inhalten zu füttern.

Warum Google das bewertet

Immer mehr Menschen fragen ChatGPT statt Google. Wer die KI-Crawler sperrt, taucht in diesen Antworten nicht auf — die Sichtbarkeit der Zukunft geht verloren. Die Entsperrung ist eine bewusste Entscheidung: Wenn du keine KI-Nennung willst (z. B. bei sensiblen Inhalten), ist Sperren legitim. Für die meisten Vereine und Betriebe ist Sichtbarkeit überall besser.

So behebst du es

1) Öffne die robots.txt und finde die Blöcke mit den KI-Bots (Disallow: /). 2) Entferne diese Blöcke oder ersetze Disallow durch Allow: /. 3) Ergänze zusätzlich die Zeilen, die die Bots explizit einladen (siehe Code). 4) Prüfe in 4 bis 8 Wochen, ob ChatGPT/Perplexity deine Seite zitieren.

User-agent: GPTBot
Allow: /

User-agent: ClaudeBot
Allow: /

User-agent: PerplexityBot
Allow: /

Schnelligkeit

TTFB

TTFB (Time to First Byte) misst, wie lange der Server braucht, bis das erste Zeichen der Seite ankommt. Es ist die reinste Server-Geschwindigkeit — vor jedem Bild, vor jedem Skript. Ziel: unter 800 ms, ideal unter 400 ms.

Warum Google das bewertet

Der TTFB ist der Grundpreis jeder Ladezeit: Alles Weitere wartet darauf. Google misst ihn als Core Web Vital und Nutzer springen bei langsamem Start sofort ab (nach 3 Sekunden Ladezeit verliert man die Hälfte der Besucher). Langsamer Server = langsamere Seite = schlechtere Rankings, unabhängig vom Inhalt.

So behebst du es

1) Caching aktivieren: Bei WordPress ein Caching-Plugin (LiteSpeed Cache, WP Super Cache), beim Hoster oft ein Schalter. 2) PHP-Version aktualisieren (8.x ist doppelt so schnell wie 7.x). 3) Ein CDN wie Cloudflare (Free-Plan reicht) vor die Seite schalten — das weltweit nächste Kopie antwortet dann. 4) Danach erneut messen: PageSpeed Insights zeigt den Wert.

Die Server-Antwortzeit liegt im gelben Bereich

Die Server-Antwortzeit liegt im gelben Bereich (800 bis 1500 ms). Nicht kritisch, aber messbar langsamer als nötig — Besucher merken das als „die Seite hängt kurz“.

Warum Google das bewertet

Zwischen 800 und 1500 ms TTFB verliert man schon messbare Besucher und verpasst den Core-Web-Vitals-Bereich, in dem Google Bonus gibt. Die Fixe sind meist billig: Caching und ein CDN reichen in 80 Prozent der Fälle.

So behebst du es

1) Caching aktivieren (Plugin oder Hoster-Schalter) — der größte Einzelhebel. 2) Cloudflare free vor die Seite schalten. 3) Bei WordPress: Plugin-Anzahl prüfen, jedes trägt bei. 4) Nach einer Woche erneut scannen und vergleichen.

Gzip

Gzip (oder Brotli) komprimiert die HTML-Datei vor der Auslieferung — der Browser entpackt sie in Millisekunden. Eine 40-KB-Seite wird so zu rund 10 KB Übertragung.

Warum Google das bewertet

Ohne Komprimierung überträgst du jede Seite 3- bis 5-fach so groß wie nötig. Auf Mobilfunk (dein typischer Besucher!) sind das spürbare Sekunden. Google bewertet die Übertragungsgröße in den Core Web Vitals. Die Komprimierung kostet einmal 5 Minuten Einrichtung — danach dauerhaft schnellere Seiten ohne jeden Nachteil.

So behebst du es

1) nginx: gzip on; + gzip_types text/css application/javascript … in der Server-Konfiguration. 2) Apache: mod_deflate aktivieren (in .htaccess). 3) Bei managed Hostern ist es meist ein Schalter im Panel. 4) Teste mit checkgzip.com oder den Browser-DevTools (Netzwerk-Tab: Spalte „Größe“ vs. „Transfer“).

# nginx:
gzip on;
gzip_types text/css application/javascript application/json image/svg+xml;
gzip_min_length 1000;

Das HTML der Seite ist sehr groß

Das HTML der Seite ist sehr groß (über 250 KB komprimiert oder unkomprimiert auffällig). Meist stecken Plugin-Reste, Inline-Stile, eingebettete SVG-Bilder oder Page-Builder-Müll darin.

Warum Google das bewertet

Großes HTML verlängert jede Ladezeit — es muss heruntergeladen, geparst und ausgeführt werden, bevor der Besucher etwas sieht. Ab 500 KB HTML leidet die Nutzererfahrung messbar. Und: Was im HTML steckt, muss der Browser alles verarbeiten — auch auf schwachen Handy-Prozessoren.

So behebst du es

1) Öffne die DevTools (F12 → Netzwerk) und schau, was die 250 KB ausmacht. 2) Page-Builder: Elemente löschen, die nicht mehr genutzt werden; Builder-CSS aufräumen. 3) Inline-SVGs und riesige Inline-Stile in externe Dateien auslagern. 4) Bei WordPress: ungenutzte Widgets/Shortcodes entfernen.

Im <head> der Seite stehen mehrere JavaScript-Dateien ohne defer oder async. Jede davon hält den Seitenaufbau an: Erst m

Im <head> der Seite stehen mehrere JavaScript-Dateien ohne defer oder async. Jede davon hält den Seitenaufbau an: Erst muss die Datei geladen und ausgeführt sein, dann erst zeichnet der Browser weiter.

Warum Google das bewertet

Blockierende Scripts sind die häufigste Ursache für das Gefühl „die Seite ist weiß, dann springt alles rein“. Jede Sekunde Weiß = Besucher-Verlust. Google misst genau diesen Moment als FCP (First Contentful Paint).

So behebst du es

1) Liste die Scripts im <head> auf. 2) Bei jedem, das nicht sofort beim Rendern gebraucht wird (Analytics, Chat-Widgets, schöne Effekte): attribute defer hinzufügen. 3) Absolute Blocker (Chat-Widget!) ans Ende des <body> verschieben. 4) Danach erneut messen: PageSpeed Insights → FCP sollte springen.

<script src="/analytics.js" defer></script>  <!-- blockiert nicht mehr -->

WebP und AVIF sind moderne Bildformate: gleiches Bild, 30 bis 80 Prozent kleinere Datei als JPG/PNG. Alle modernen Brows

WebP und AVIF sind moderne Bildformate: gleiches Bild, 30 bis 80 Prozent kleinere Datei als JPG/PNG. Alle modernen Browser beherrschen sie — es gibt keinen Grund mehr für JPG.

Warum Google das bewertet

Bilder sind meist der größte Teil einer Seite. Alte Formate kosten Besucher Sekunden Ladezeit auf Mobilfunk und verderben die Core Web Vitals (LCP misst das größte Bild). Konvertierung ist der schnellste Speed-Gewinn ohne Design-Änderung.

So behebst du es

1) Einzeln: squoosh.app (kostenlos, im Browser) — Bild rein, WebP herunter, Quelle ersetzen. 2) Batch: cwebp-Tool oder Plugin (bei WordPress: „Imagify“/„ShortPixel“ konvertiert automatisch). 3) Referenzen umschreiben oder <picture>-Fallback für alte Browser. 4) Danach erneut scannen — die LCP-Zahl fällt spürbar.

<picture>
  <source srcset="bild.webp" type="image/webp">
  <img src="bild.jpg" alt="Beschreibung" loading="lazy">
</picture>

Lazy-loading lädt Bilder erst dann, wenn sie in den sichtbaren Bereich scrollen. Ein einziges HTML-Attribut: loading="la

Lazy-loading lädt Bilder erst dann, wenn sie in den sichtbaren Bereich scrollen. Ein einziges HTML-Attribut: loading="lazy". Alles unter dem ersten Bildschirm wird so erst geladen, wenn es gebraucht wird.

Warum Google das bewertet

Ohne lazy lädt ein Besucher sofort ALLE Bilder — auch die 10 Bilder ganz unten, die er nie sieht. Das verschwendet Daten und Zeit auf Kosten der oberen Seite. Mit lazy startet die Seite sichtbar schneller, besonders auf Mobilfunk. Der erste Bildschirm bleibt unangetastet.

So behebst du es

1) Alle Bilder unterhalb des ersten Bildschirms bekommen loading="lazy" im img-Tag. 2) Das Hero-Bild (ganz oben) NIEMALS lazy — im Gegenteil: fetchpriority="high" fürs LCP-Bild. 3) Fertig. Test: DevTools → Netzwerk → scrollen und beobachten, wie Bilder nachladen.

<img src="bild.jpg" alt="Beschreibung" loading="lazy">

Cache-Control-Header sagen dem Browser: „Dieses Bild/CSS/JS darfst du X Tage behalten und nicht erneut herunterladen“. W

Cache-Control-Header sagen dem Browser: „Dieses Bild/CSS/JS darfst du X Tage behalten und nicht erneut herunterladen“. Wiederkehrende Besucher laden dann nur die Seite selbst neu — alles andere kommt aus dem Cache.

Warum Google das bewertet

Ohne Cache-Headers lädt ein zweiter Besucher ALLES neu herunter — Bilder, Schriften, Skripte. MitCache-Headers ist der zweite Besuch fast sofort da. Google belohnt wiederkehrende Schnelligkeit, und du sparst Transfer-Kosten beim Hoster.

So behebst du es

1) nginx: location ~* \.(jpg|png|css|js)$ { expires 1y; add_header Cache-Control "public, immutable"; } 2) Apache: mod_expires in .htaccess. 3) Achtung: Nur statische Dateien (Bilder, CSS, JS) lange cachen — HTML kurz oder gar nicht, sonst sehen Besucher Änderungen erst zu spät. 4) Test: DevTools → Netzwerk → zweiter Reload: Dateien mit „(from disk cache)“.

# nginx: statische Dateien 1 Jahr cachen
location ~* \.(jpg|jpeg|png|webp|css|js|woff2)$ {
  expires 1y;
  add_header Cache-Control "public, immutable";
}

Lass es prüfen statt lesen.

Der Werkstatt-Check wendet diese Regeln automatisch auf deine Website an — mit Score, priorisierter To-Do-Liste und Autopilot.

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